Festtag
Von Marsch bis hin zur Popmusik
| Beyharting (uhe) - Mehr als eine Stunde beherrschte Musik von klassischen Marsch bis zum moderne Pop die Ortschaft Beyharting beim Festzug zum 30-jährigen Bestehen des Spielmanns- und Fanfarenzugs Beyharting. Über 40 Spilemannszüge und Musikgruppen boten den zahlreichen Zuschauern ein farbenprächtiges Bild. Der Ort selbst präsentierte sich bei hochsommerlichem Wetter festlich herausgeputzt. Kaum ein Haus am Zugweg, das nicht mit Fahnen, Girlanden oder sogar mit Blumenarrangements geschmückt war. Angeführt vom Geburtstagverein setzte sich der Zug vom Festzelt an der Innerthanner Straße aus in Bewegung. Man merkte den Musikanten des Spielmanns- und Fanfarenzugs Beyharting die Freude über das gelungen Fest, bei dem vom Wettter - nach Meinung von Pfarrer Amit Sinha Roy war dafür die Wallfahrt des Festvereins nach Tuntenhausen verantwortlich - über die Organisation bis zu den zahlreichen Besuchern alles gepasst hatte. Vorstand und Tambourmajor Bernhard Schweiger war ein Synonym für die Zufriedenheit, während des gesamten Zugwegs stand ihm ein Lächeln als Ausdruck der Freude ins Gesicht geschrieben. Lachend auch die Ehrengäste, die in Cabrios chauffiert wurden. Franz Kleisinger, Vorstand des Landesverbands für Spielmannswesen in Bayern, hatte sich den Nachwuchs in sein Auto geholt, und die künftigen Trommler und Flötisten hatten ihren Spaß, als sie an den Zuschauern vorbeifuhren. Die hohen Temperaturen forderten die über 1200 Spielleute bis an die Grenze der Belastbarkeit, doch auch hier hatte der Festverein Vorsorge getroffen: An mehreren Staionen reichten fleißige Helfer den Akteuren Wasserflaschen, die dankend angenommen wurden. Die Zuschauer am Straßenrand sparten nicht mit Beifall und die Musiker gaben dafür ihr Bestes. Ganz gleich, woher die Musiker auch kamen, aus der nähren Umgebung wie Rosenheim oder Stephanskirchen, aus Niederbayren, der Oberpfalz oder aus Franken - alle boten Musik auf höchstem Niveau. Besondere Beachtung fand dabei der «moderne Spielmanns- und Fanfarenzug Retzbach» durch sein besonders zackiges Auftreten sowie die Marschformationen, für welche die Zuschauer auf offener Szene Applaus gaben. Dass die Musiker aus Michelbach längst keine Unbekannten mehr sind, bewies die Tatsache, dass sie ebenfalls stets mit besonderem Beifall bedacht wurden. Wie eng die Verbundenheit des Spielmanns- und Fanfarenzugs Beyharting mit den übrigen Ortsvereinen ist, zeigte die Teilnahme der vielen Gruppen aus der gesamten Gemeinde Tuntenhausen. Sie gartulierten dem Geburtstagverein in Vereinsstärke oder mit Abordnungen. Bei der Ankunft am Festzelt standen die Gastgeber zum Dank für die Teilnahme allen Mitwirkenden Spalier. Beeindruckend dann der gemeinsame Fahneneinzug vor die Bühne, sowie die gemeinsam gesungene Bayernhymne. Alle Gratulanten erhielten dann noch als Gastgeschenk Jubläumsbier und -glas in der Präsentpackung, und Vorrtand Bernhard Schweiger hatte .alle Hände voll zu tun, um die Geburtstagsgeschenke entgegen zu nehmen. Mit einen gemütlichen Beisammensein klang dann der Festsonntag in Beyharting aus. Mangfallbote / Uwe Hecht |
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