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Mit Pauken und Trompeten: Der Weg zum Titelgewinn vieler Spielmannszüge führt über Tuntenhausen

SFZViele Spielmannszüge, die bei der Deutschen Meisterschaft 2025 ein Wörtchen um den Titel mitreden wollen, müssen sich zunächst in Tuntenhausen beweisen. Dort steigt am Sonntag, 12. November 2023, eine Qualifikationsrunde für den Wettbewerb.


Im Jahre 2019 feierte der Spielmanns- und Fanfarenzug Beyharting seinen größten Erfolg: Er wurde Deutscher Vizemeister in der Konzertwertung der Marchingbands mit erweiterter Besetzung. Nun steht ein neuer Höhepunkt an: Beim nächsten Wettbewerb sind die Beyhartinger Musiker nun selbst als „Teilausrichter“ am Werk. Der Meisterschaftswettbewerb wird normalerweise alle drei Jahre ausgerichtet, aufgrund der Corona-Pandemie findet der nächste Wettbewerb nach 2019 in Osnabrück nun aber erst im Jahr 2025 in Ulm und Neu-Ulm statt.


Die Deutsche Meisterschaft der Spielleute im Rahmen des Deutschen Musikfests ist der anspruchsvollste bundesweite Musikwettbewerb der Spielleutemusik. Organisiert wird dieser durch die Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände (BDMV). Dabei werden die antretenden Ensembles unterschiedlicher Kategorien von einer internationalen Fachjury beurteilt. Durch kritische Beurteilung soll so auch das Leistungsniveau der teilnehmenden Orchester verbessert werden. Und die Spielmannszüge müssen dabei Einiges beherrschen.


Bei der Konzertwertung steht zum Beispiel das Schlagwerkensembles, das Flötenorchester, der Spielmannszug, das Naturton-Orchester, die gemischte Besetzung und das Marching im Fokus. Bei der Marschmusikwertung gehen die Marsch- und Standspielwertung in die Benotung mit ein. Aber: Um an der Deutschen Meisterschaft teilzunehmen, müssen sich die Vereine zuvor qualifizieren. Für bayerische Vereine ist das über den Landesverband für Spielmannswesen in Bayern (LSW) durch eine Teilnahme an einer Qualifikation möglich.


Und genau hier kommt Beyharting ins Spiel: „Am Sonntag, 12. November 2023, wird in der Mehrzweckhalle in Schönau allen Orchestern, auch solchen, die nicht zur Deutschen Meisterschaft fahren, die Möglichkeit gegeben, sich der Jury zu stellen“, klärt Gabi Schweiger, Vorsitzende des LSW Bayern auf. „Die Qualifikation ist somit für Jedermann gemacht“, findet Schweiger, die auch beim örtlichen Spielmannszug in Beyharting noch als Ausbilderin tätig ist. Auch Zuschauer oder Musikliebhaber sind natürlich zur Qualifikationsveranstaltung willkommen. Für den LSW war es nach eigenen Angaben nicht leicht, einen Ausrichter für die Qualifikation zu finden. Die Beyhartinger erklärten sich daher bereit, den Wettbewerb in ihren Heimatort zu holen.


„Angekündigt haben sich bereits einige Vereine, die auch schon mehrere deutsche Meistertitel eingespielt haben, wie der Spielmanns- und Fanfarenzug Furth im Wald“, verrät Schweiger, die eine große Vorfreude verspürt. Sie betont aber zugleich die Schwere der Aufgabe, das Ergebnis von 2019 zu wiederholen. Ohnehin haben die Spielmannszüge seit der Corona-Pandemie mit Nachwuchsproblemen zu kämpfen. Deshalb haben sich bislang auch nur wenige Vereine angemeldet. „Ich höre immer, das ist zu früh, bis Frühjahr wären wir vielleicht wieder komplett“, betonte Gabi Schweiger. Deshalb gibt es laut Schweiger am 27. April 2024 eine weitere Qualifikation, die erneut von den Beyhartinger Musikern ausgerichtet wird – zu diesem Termin aber in Co-Produktion mit dem LSW und dem Musikbund Ober- und Niederbayern (MON).


Auch Nicole Schnitzenbaumer, Vorsitzende des Beyhartinger Spielmannszuges, freut sich schon, die Qualifikation auszurichten. Ein bisschen Sorge hat sie aber auch, denn Beyharting sei für ein Ereignis dieser Größe nicht gerade prädestiniert. „Wir haben hier nicht die nötige Infrastruktur“, findet sie und ergänzt: „Und es wartet auch jede Menge Arbeit auf uns.“ Vieles könne dabei der Vorstand machen, für die Umsetzung seien aber auch die Spieler wieder gefragt. Was nicht einfach sei, da der Spielmannszug ja selbst an der Quali teilnehme und üben müsse. Schnitzenbaumer: „Da werden unsere passiven Mitglieder, Eltern und Partner dann sehr gefragt sein.“


Aber eines ist sicher: Man freue sich, so ein Event ausrichten zu können. Zudem treffe man dabei alte Musikfreunde und lerne neue kennen. „Das macht den Spielmannszug aus – gemeinsam Musik machen“, so die Vorsitzende. Beginn der Qualifikation ist um 9 Uhr in der Turnhalle in Schönau. „Zum Abschluss planen wir noch ein Konzert mit dem Spielmannszug Furth im Wald und mit uns“, fügt Schweiger an.
(Quelle: OVB, W. Stache)

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